Das alte Ägypten und die Süßholzwurzel als Grabbeigabe

Der süße Weg ins Jenseits
Immerhin wurden bereits im Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamuns, der etwa von 1333 bis 1323 v. Chr. regierte, Süßholzwurzeln gefunden. Die gesäuberten und geschnittenen Süßholzwurzeln wurden also bereits vor 3.500 Jahren als besonders wertvolle und luxuriöse Gabe überreicht. Daraus dürfte auch die Redewendung "Süßholz raspeln" als Synonym dafür, jemanden gütig zu stimmen oder zu becircen, entstanden sein.

Heutzutage findet man die Süßholzwurzel und die daraus gewonnen Extrakte nach wie vor in Arzneimitteln, Kräutertees, Kosmetika und in Süßwaren und Eiscreme.